Seit 2003 habe ich in Kirgistan über 17’000 Kilometer im Sattel meiner Pferde Khan Toru und Ulan verbracht, und weit über hundert Reisende teilten mit mir das nur noch selten zu erlebende Abenteuer, während Wochen weitab jeglicher Zivilisation mit dem Ross unterwegs zu sein. Über das Angebot 2018 finden Sie mehr unter Pferdetrekking 2018.

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Wer nach Kirgistan reist, sucht nicht in erster Linie Baudenkmäler aus der Blütezeit der zentralasiatisch islamischen Kultur. Kirgistan ist hingegen ein ideales Reiseziel für alle, die sich eine Erlebnisreise in wenig berührte Natur wünschen. Die gewaltigen Primärlandschaften mit den weiten steppenartigen Hochtälern lassen Wanderer, Velo- oder Töfffahrer ins Schwärmen geraten. Vor allem aber ist Kirgistan ein Traumland für jene,die zu Pferd erleben möchten, wovon bestenfalls nur noch Bücher erzählen. Und das heisst: Für zwei, drei Wochen nie an einem Tisch essen, keinen Latte Macchiato trinken, im Zelt schlafen, das man stets selber aufbauen und abbauen muss, gleichförmige Tage erlebt – sich aus dem Schlafsack schälen, Porridge und Tee zum Frühstück schätzen, die Morgentoilette irgendwo in freier Natur begehen, reiten in einer langsam sich wechselnden Landschaft, doch ohne Aufregung und Hektik, dabei stets aufmerksam im Sattel sein, einen kargen Lunch geniessen, wiederum reiten und dabei aufmerksam bleiben, Nachtlager mit Zelt aufstellen und mithelfen beim Zubereiten des Nachtessens, sich früh und meist müde wieder ins Zelt und begeben und sich in den Schlafsack einkuscheln. Die Kirgistan-Pferdetrekkings von Tian Shan Tours führen einen konsequent zurück in eine Art des Reisens, die man heute meist nur noch aus zweiter Hand – bei Filmvorträgen oder gross aufgezogenen Diashows – erleben kann.
Konkret

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Im Gegensatz zum ebenfalls klassischen Reiterland Mongolei ist das gut sieben Mal kleinere Kirgistan abwechslungsreicher, oder genauer: auf den 400-500 Kilometern, die wir auf unseren Trekkings im Sattel zurücklegen, erleben wir sowohl unterschiedlichere Landschaftsformationen als auch vielfältigere Vegetations- und Mikroklimazonen als dies in der Mongolei möglich ist.